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Ausstellung "Um-benannt. Straßennamen und Erinnerungskultur in München nach 1945"

13.07.2026

80 Jahre LMU am Geschwister-Scholl-Platz: Eine Ausstellung über Erinnerungskultur, Straßennamen und den Umgang mit dem NS-Erbe

Motiv des Plakats der Ausstellung Um-benannt. Straßennamen und Erinnerungskultur in München nach 1945

© UB der LMU München

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Seit 80 Jahren befindet sich das Hauptgebäude der LMU am Geschwister-Scholl-Platz 1, der wie andere Straßen und Plätze in München nach Mitgliedern der Weißen Rose benannt wurde. Die Ehrung von Opfern des NS-Regimes, Widerstandskämpferinnen und Widerstandskämpfern durch die Benennung von Straßen und Plätzen sollte Ausdruck der politischen Neuordnung und der Abkehr vom Nationalsozialismus in München sein.

Die politischen und gesellschaftlichen Debatten über den Umgang mit dem Erbe des Nationalsozialismus, Ehrungen und Erinnerungskultur unmittelbar nach Kriegsende sind die zentralen Themen der Ausstellung. Die von Studierenden der LMU unter der Anleitung der Historikerin Constanze Jeitler kuratierte Ausstellung lädt dazu ein, den Stadtplan als Spiegel historischer Debatten und aktueller Deutungskämpfe neu zu entdecken.

In Kooperation mit dem Lehrstuhl für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte, der Weißen Rose Stiftung e.V. und dem Stadtarchiv der Landeshauptstadt München.

Termin und Ort der Ausstellung

  • Dauer der Ausstellung: 13.07.2026 – 17.10.2026
  • Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 6:30 – 22 Uhr, Samstag von 8 – 22 Uhr, Sonntag von 8 – 20 Uhr
  • Ort: LMU-Hauptgebäude, Ausleih- und Ausstellungshalle der Universitätsbibliothek (F012, Ansicht im LMU Raumfinder), Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München

Ansprechperson

Dr. Sven Kuttner
Universitätsbibliothek der LMU München
Stellvertretender Direktor
Abteilung Historische Sammlungen
E-Mail: sven.kuttner@ub.uni-muenchen.de

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